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 Das Rennen im Limbus

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jomikel

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Das Rennen im Limbus - Stillstand 28.04.2012 21:02:37 (permalink)
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Stillstand

Eben noch mit gewohnter Geschwindigkeit und plötzlich fiel der Antrieb komplett aus. Kopfschüttelnd schaute er die Datentabellen an. Die Energiebilanzen seiner Mitstreiter lagen alle bei minus null. Kein wunder, dass der Antrieb nicht mehr lief. Das war jetzt schon der dritte Stillstand während des Rennens. Dann fiel ihm das Vorzeichen vor der Null auf. Ein Minus! Wieso ein Minuszeichen? Null war null, egal mit welchem Vorzeichen. Es sei denn ... Schnell tippte er einige Befehle ins Steuerpult. Das Ergebnis konnte nicht stimmen. Er rechnete erneut kam aber wieder zum selben Ergebnis wie vorher. Das Vorzeichen gab die Richtung an, in die der Antrieb arbeitete. Aber das bedeutete ja, dass der Antrieb nun in den Scheibenapparat hinein arbeiten würde. Er ging die wenigen Schritte zur zentralen Eingangsplatte und stieg die Wendeltreppe in die Antriebssektion hinab. Sprachlos stand er vor dem Antrieb.
In der Tat arbeitete der Antrieb rückwärts, aber, ohne das er einen Vorwärtsschub oder besser gesagt, in diesem Fall einen Rückwärtsschub erzeugte. Denn die Energiebilanz betrug ja null. Das Ergebnis war in beiden Fällen ein Stillstand des Scheibenapparates. Dem Antrieb würde ein Rückwärtsschub aber nicht gut bekommen. Deshalb werkelte er ein wenig an der Antriebssteuerung herum und schloss vorsichtshalber einen Rückwärtsschub aus. Als er wieder oben am Steuerpult stand, konnte er klar erkennen, dass nicht nur der Scheibenapparat zum Stillstand gekommen war, sondern alle Apparate. Auch sie hatten mit diesen minus Nullwerten zu kämpfen. Er hoffte, dass dieser Stillstand schnell wieder beendet sein würde, denn um die Zeit zu überbrücken las er gerne in seinem Buch. Nur das dieses Buch derzeit irgendwo hinter dem Scheibenapparat im Limbus dahin trieb. Also einfach warten ...
Gruß, Jomikel
 
#21
    jomikel

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    Das Rennen im Limbus - Der schwarze Strom 29.04.2012 12:22:45 (permalink)
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    Der schwarze Strom

    Ihm ein Gedanke nicht aus dem Kopf. Wodurch waren die Testapparate beschädigt worden? Der Irrtum das sie durch die Boliden beschossen und beschädigt worden waren war ihm erst vor kurzem bewusst geworden. Denn diese Boliden folgten ja den Fernsichtverbindungen der Zuschauer. Und diese gab es ja  bei dem Testlauf noch gar nicht. Woher stammten dann die Beschädigungen? Der Rennweg war auch zwischenzeitlich nicht vom Konstrukt umgelegt worden. Es musste also noch eine Gefahr auf die Testapparate warten. Fast alle Apparate die am Rennen im Limbus teilnahmen wiesen zwar inzwischen Beschädigungen auf aber diese waren nicht gravierend. Als ein dunkler Strich weit vorne vor dem führenden Hornapparat auftauchte, änderte sich alles. Die Gefahr, dort tauchte sie auf. Er wusste nicht, ob auch andere Apparate eine Fernsicht aufgebaut hatten aber er hoffte, dass sie diese Gefahr, auf die sie zurasten, rechtzeitig bemerkten.
    Er aktivierte auf dem Scheibenapparat ein Sicherheitsprogramm. Dieses hatte zur Folge, das sich alle Steuerpulte ins Innere des Scheibenapparates zurückzogen. Was sie nun brauchten, war eine ausreichend dicke Schutzschicht zwischen sich und dem Inhalt des schwarzen Stroms. Denn dies war der dunkle Strich in der Ferne. Ein schwarzer Strom aus zahlreichen verfestigten Ätherbrocken, der mit hoher Geschwindigkeit durch den Limbus brauste. Er war ein Auswurf aus einem dunklen Gefilde, das physikalisch nicht richtig funktionierte. Die Welten im Limbus kannten bisher nur einen schwarzen Strom und die Windwelt würde ihrem Konstrukt niemals erlauben einen Rennweg dort hindurch zu gestatten. Es musste also ein noch unbekannter schwarzer Strom sein. Als alle seine realen Mitstreiter und auch der Holografische in Sicherheit verbracht waren, aktivierte er wieder die Fernsicht und richtete sie auf den führenden Hornapparat aus.
    Dessen Mitstreiter schienen sich der Gefahr bewusst zu sein. Auch sie hatten Schutz im Inneren des gewaltigen Horns gesucht. Als dann die verfestigten Ätherbrocken auf die Oberfläche des Hornapparates einprasselten, konnte er mit der verbesserten Fernsicht erkennen, dass einzelne Teile vom Hornapparat herausgeschlagen wurden. Da der Hornapparat der schnellste im Rennen war, zog er schnell durch den schwarzen Strom hindurch. Für die langsameren Apparate jedoch würde es weitaus gefährlicher werden. Das wurde schon ersichtlich bei dem ihm folgenden Plattenkonglomeratapparat. Es bestand aus zahlreichen wild übereinanderliegenden- und stehenden  Platten. Von denen Einzelne weit herausragten. Als der Plattenkonglomeratapparat wieder aus dem schwarzen Strom heraustrat, waren viele dieser herausragenden Platten schwer beschädigt oder gar zerstört.
    Am Schlimmsten erging es dem Farbnebelapparat der Virtuellwelt. Er war einer der mit am langsamsten Apparate im Rennen und so verblieb er entsprechend lang im schwarzen Strom. War er vorher ein farbenprächtig anzusehender nebelhafter Apparat, so zeigte er sich nun wild zerfasert. Aber sein Antrieb funktionierte noch, wenn auch hin wieder mit Aussetzern durch den unruhig gewordenen Äther. Am besten behauptete sich der Eisenklumpenapparat der Bergwelt. Besser noch als der Hornapparat kam er ohne Beschädigung durch den schwarzen Strom. Allerdings musste man die Augen abwenden, so hell blitzte er auf, als die verfestigten Ätherbrocken auf ihn einprasselten. Und dann drang der Scheibenapparat in den schwarzen Strom ein. Wenn er gedacht hatte es würde langsam beginnen so kam es ganz anders. Schlagartig dröhnte der ganze Scheibenapparat laut auf. Ein Pfeifen dicht neben ihm zeigte ihm die ganze Gefahr. Nur wenige Meter neben dem Steuerpult war ein Loch entstanden und darin glühte ein verfestigter Ätherbrocken. Fasziniert betrachtete er die fest gewordene Substanz, die er derzeit atmete. Der Ätherbrocken steckte im Scheibeapparat fest und begann schnell kleiner zu werden. Er verflüchtete sich sehr schnell, und als er unwillkürlich einatmete, war es ihm, als ob er es intensiver verspürte. Wild trudelnd zog der Scheibenapparat durch den schwarzen Strom hindurch, und als dann das laute Prasseln schlagartig verstummte, wusste er, dass die Gefahr vorbei war. Für den ihnen folgenden Sattelflächenapparat der Inselwelt stand dieses Erlebnis kurz bevor.
    Er schaltete das Sicherheitsprogramm wieder aus, und als die Steuerpulte wieder an die Oberfläche des Scheibenapparates zurückfuhren, sah er die ganzen Beschädigungen. Der Scheibenapparat war durchlöchert worden. Schnell kontrollierte er den Antrieb aber trotz der dortigen Beschädigungen würde er noch bis zum Ende des Rennens durchhalten. Aber es würde knapp werden.
    Gruß, Jomikel
     
    #22
      jomikel

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      Das Rennen im Limbus - Endspurt 30.04.2012 12:56:54 (permalink)
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      Endspurt

      Die letzten Stunden des Rennens waren angebrochen. Laut den Daten des Konstrukts würde es wohl zu keinen Überholungen mehr kommen. Es sei denn, dass aus strategischen Gründen die Mitstreiter eines Apparates nun ihre zurückgehaltenen Energiebilanzen Freigaben und somit einen gewaltigen Schub erhalten würden. Eventuell konnte so ein Apparat noch einen vor sich fliegenden überholen und einen Platz im Rennen gutmachen. Obwohl er diese Strategie von einem der Apparate als nicht sehr wahrscheinlich einstufte. Es lief eher darauf aus, dass es eher auf ein einfaches Vorwärtskommen der Apparate hinauslief.
      Die einzige Schwierigkeit lag im immer unruhiger werdenden Äther. Da die Zuschauer zum Ende des Rennens nun wieder zahlreicher wurden, gab es demzufolge auch mehr Fernverbindungen von den einzelnen Welten des Limbus zum Rennweg hin. Und da diese Fernverbindungen dem Renngeschehen natürlich auch folgten, wirbelten und verdichteten sie auch den Äther um den Rennweg herum. Die Folgen trugen die Apparate und wie vor kurzem erkannt, eine unbekannte Welt. Die direkten Folgen dieser Unruhe im Äther zeigten sich immer mehr an den Apparaten. Wobei die vorn im Rennfeld liegenden Apparate weitaus weniger Probleme damit hatten, als diejenigen die sich im hinteren Feld befanden. Nicht Gerade zum Vorteil gereichte es den Apparaten das sie schon schwere Beschädigungen durch den schwarzen Strom davontrugen. Der Scheibenapparat sah zwar noch wie eine Scheibe aus aber er wies auch zahlreiche Löcher auf. Und er lies sich immer schwieriger steuern. Ihm kam es vor, als wenn er einen Lichtgleiter auf der heimischen Lichtwelt durch einen Sturm im Himmel flog. Ein turbulenter und gefährlicher Flug. So wie nun hier im Rennweg inmitten des Limbus. Der Scheibenapparat war nur schwer in der Mitte des Rennweges zu halten. Und auch alle anderen Apparate hatten mit mehr oder weniger Problemen zu kämpfen. Aber er musste nur noch einige Stunden durchhalten, bis der das Rennfeld anführende Hornapparat das Zielfeld durchstieß.
      Gruß, Jomikel
       
      #23
        jomikel

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        Das Rennen im Limbus - Zieleinlauf 01.05.2012 07:32:02 (permalink)
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        Zieleinlauf

        Das Rennen näherte sich dem Ende, während die Auswirkungen des unruhigen Äthers immer mehr wurden. Wobei der führende Apparat der Weidenwelt von den Auswirkungen nichts mitbekam. Er war zu weit entfernt. Aber alle anderen Apparate hatten inzwischen mit mehr oder weniger großen Problemen zu kämpfen. Der unruhige Äther zeigte nun immer mehr Auswirkungen auf die diversen unterschiedlichen Antriebe. Je nachdem welches Prinzip genutzt wurde um die Energiebilanz zum Antrieb hin umzusetzen so zeigten sich auch die unterschiedlichsten Reaktionen. Der Lichtantrieb des Scheibenapparates zeigte keine gleichmäßige Helligkeit, sondern hatte inzwischen lauter dunkle Lücken darin. Kein gutes Zeichen, denn es wies auf einen Umsetzungsverlust hin. Soweit er erkennen konnte, zeigten sich auch Auswirkungen bei einem großen Teil der Apparate, die sich im hinteren Bereich des Feldes befanden. Sie bekamen die Auswirkungen eher zu spüren als die Apparate im vorderen Teil. Es bestand die Gefahr das einige der Antriebe versagen oder gar explodieren konnten.
        Aber dies war nur die Gefahr für ihre Apparate selbst. Eine weitaus größere Gefahr bestand für die Welten, die sich in der Nähe des Rennweges befanden. Diesen Welten standen mehrere Ätherwellen bevor. Etwas das bisher ausschließlich in einem dunklen Gefilde vorkommen konnte, wenn dort ein Ätherauslass sozusagen einen Schluckauf bekam. Beobachtet hatte das bisher noch jemand. Laut dem Artikel, den er mal gelesen hatte, wurde es theoretisch angenommen. Eine weitere Annahme beschrieb die Auswirkungen auf eine bewohnte Welt, die von solch einer Ätherwelle getroffen wurde. Sofern sie keine guten Apparate zur Verfügung hatten, um diese Ätherwelle vor der Welt abzubauen, so würde diese Welt quasi aus dem Äther gespült werden. Sie würde in die normale Welt wechseln, was für deren Bewohner das Todesurteil bedeutete. Eine Gefahr, die auch die Bewohner der Windwelt kannten, wenn auch aus anderer Ursache. Bei Ihnen war es der stetige Fluss des Äthers, der zu einem inzwischen beherrschbaren Problem führte. Verständlich das die Bewohner der unbekannten Welt diese Gefahr mit ihren Boliden beseitigen wollten.
        Der Hornapparat der Weidenwelt zog indessen unaufhaltsam dem Startfeld entgegen, während alle anderen Apparate noch weit vom Ziel entfernt waren. Der Tonantrieb mit seinem hohen grafischen Anteil lieferte dem Hornapparat eine effiziente Antriebsleistung. Dessen Energiebilanz wurde von nur fünf Mitstreitern erzeugt, was darauf hinwies, dass diese Mitstreiter über mehr als nur eine gute Rechenleistung auf ihrer Heimatwelt verfügten. Er sah sich die übermittelten Daten des Konstrukts im Augenblick des Durchbrechens des Hornapparates durch das Zielfeld an. Das Konstrukt fror in genau diesem Augenblick die Daten ein. Die Reihenfolge wurde soeben übermittelt und tauchte als Liste auf seinem Steuerungsdisplay auf.

        01. Platz    der Hornapparat mit Tonantrieb von der Weidenwelt.
        02. Platz    ein Plattenkonglomeratapparat mit Berechnungsantrieb von der Projektwelt.
        03. Platz    der Stachelsternapparat mit Raketenantrieb von der Sternwelt.
        04. Platz    der Quaderklappenapparat mit Elektromagnetantrieb von der Elektrowelt.
        05. Platz    ein Plattenkonglomeratapparat mit Berechnungsantrieb von der Projektwelt.
        06. Platz    ein Plattenkonglomeratapparat mit Berechnungsantrieb von der Projektwelt.
        07. Platz    der Kegelkörperrundkopfapparat mit Drehflügelantrieb von der Windwelt.
        08. Platz    der Knotenformapparat mit Elektronenantrieb von der Elektronenwelt.
        09. Platz    ein Plattenkonglomeratapparat mit Berechnungsantrieb von der Projektwelt.
        10. Platz    der Holzklotzapparat mit Borkenwerferantrieb von der Waldwelt.
        11. Platz    der Drehwürfelapparat mit Bewegungsantrieb von der Quirlwelt.
        12. Platz    der Eisenklumpenapparat mit Funkenantrieb von der Bergwelt.
        13. Platz    der Farbnebelapparat mit Farbfeldantrieb von der Virtuellwelt.
        14. Platz    der Kugelausstülpungsapparat mit Sonnenkugelantrieb von der Dunkelwelt.
        15. Platz    der Scheibenapparat mit Lichtantrieb von der Lichtwelt.
        16. Platz    der Sattelflächenapparat mit Formantrieb von der Inselwelt.

        Nachdem der Scheibenapparat zum Stillstand gekommen war, begann er die Bernsteinlampe einzuholen. Wobei sie immer dunkler wurde, je näher sie dem Scheibenapparat kam. Bis sie letztlich erlosch, als er sie ins Innere des Scheibenapparates holte. Das Grau des Limbus überwog nun wieder und erst jetzt sah man die gefährlichen wellenförmigen Bewegungen des Äthers um den Rennweg herum. Es wurde zeit den Limbus zu verlassen. Nun lieferte das Konstrukt zwar noch weiter die Energiebilanzen, damit die Apparate nicht stehenblieben aber das Rennen war aus.

        Die sieghafte Weidenwelt hatte mit ihrem ins Rennen geschickten Hornapparat gewonnen.
        Gruß, Jomikel
         
        #24
          jomikel

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          Das Rennen im Limbus - Rennanalyse 01.05.2012 08:38:21 (permalink)
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          Rennanalyse

          Gleich vom Start weg war der Hornapparat allen anderen Apparaten davongeprescht. Und wenn man vom anfänglichen Startgewimmel absah, hatte es auch nur wenige Überholungen gegeben. Es war nicht das erste Rennen, das er selbst mitgemacht hatte und so langsam fragte er sich, wie man es interessanter und aufregender machen könnte. Momentan preschten die Apparate mit einer hohen Energiebilanz allen anderen davon, während diese wenige Möglichkeiten hatten aufzuholen, geschweige denn zu überholen. Auch in diesem Rennen waren die Überholungen an einer Hand abzuzählen gewesen. Außer den äußeren Umständen des Rennens, den Gefahren, die mit dem Rennweg einhergingen, hatte es kaum Interessantes gegeben.
          Er holte sich die Tabellen mit den Energiebilanzen der einzelnen Apparate auf sein Steuerpult.

          Der Hornapparat der Weidenwelt war mit 11,5-facher Geschwindigkeit des Scheibenapparates der Lichtwelt unterwegs gewesen. Und das mit nur zwei Mitstreitern mehr an Bord. Während die durchschnittliche Energiebilanz der sechs Mitstreiter des Scheibenapparates bei 251.756 Einheiten lag, betrug diese beim Hornapparat 2.176.251 Einheiten pro Mitstreiter. Aber auch die vier Plattenkonglomeratapparate der Projektwelt hatten sich auf die vorderen Plätze vorarbeiten können. Das Rennergebnis nach Welten sortiert ergab folgende Reihenfolge:

          Platz 01 - die Weidenwelt.
          Platz 02 - die Projektwelt
          Platz 03 - die Sternwelt
          Platz 04 - die Elektrowelt
          Platz 05 - die Windwelt
          Platz 06 - die Elektronenwelt
          Platz 07 - die Waldwelt
          Platz 08 - die Quirlwelt
          Platz 09 - die Bergwelt
          Platz 10 - die Virtuellwelt
          Platz 11 - die Dunkelwelt
          Platz 12 - die Lichtwelt
          Platz 13 - die Inselwelt

          Aber irgendetwas störte ihn an den Tabellen. Sie zeigten die nackten Zahlen aber irgendwie nicht die Realität. Das Problem war die unterschiedliche Anzahl der Mitstreiter auf den Apparaten. Dadurch verfälschte sich das Bild. Er begann die durchschnittliche Energiebilanz aller Mitstreiter auf einem der Apparate, durch die Anzahl der Mitstreiter an Bord eben dieses Apparates zu teilen. Und erhielt damit pro Apparat die Energiebilanz auf einen einzigen Mitstreiter zurückgerechnet. Auch wenn das nicht dem offiziellen Ergebnis entsprach, so kam es der Realität näher. Dieses Ergebnis war aufgrund der Leistungen jedes einzelnen Mitstreiters errechnet.
          Dadurch ergab sich eine Rangfolge, die er selbst als besser und gerechter empfand. Eben weil die Grundlage der Berechnungen mehr auf den einzelnen Mitstreiter lag.

          01. Platz    der Hornapparat mit Tonantrieb von der Weidenwelt. (1)
          02. Platz    der Eisenklumpenapparat mit Funkenantrieb von der Bergwelt. (12)
          03. Platz    der Quaderklappenapparat mit Elektromagnetantrieb von der Elektrowelt. (4)
          04. Platz    der Holzklotzapparat mit Borkenwerferantrieb von der Waldwelt. (10)
          05. Platz    der Kugelausstülpungsapparat mit Sonnenkugelantrieb von der Dunkelwelt. (14)
          06. Platz    der Scheibenapparat mit Lichtantrieb von der Lichtwelt. (15)
          07. Platz    der Kegelkörperrundkopfapparat mit Drehflügelantrieb von der Windwelt. (7)
          08. Platz    der Farbnebelapparat mit Farbfeldantrieb von der Virtuellwelt. (13)
          09. Platz    der Stachelsternapparat mit Raketenantrieb von der Sternwelt. (3)
          10. Platz    ein Plattenkonglomeratapparat mit Berechnungsantrieb von der Projektwelt. (2)
          11. Platz    der Sattelflächenapparat mit Formantrieb von der Inselwelt. (16)
          12. Platz    ein Plattenkonglomeratapparat mit Berechnungsantrieb von der Projektwelt. (5)
          13. Platz    ein Plattenkonglomeratapparat mit Berechnungsantrieb von der Projektwelt. (6)
          14. Platz    ein Plattenkonglomeratapparat mit Berechnungsantrieb von der Projektwelt. (9)
          15. Platz    der Knotenformapparat mit Elektronenantrieb von der Elektronenwelt. (8)
          16. Platz    der Drehwürfelapparat mit Bewegungsantrieb von der Quirlwelt. (11)

          Am Beispiel des offiziell letzten Sattelflächenapparates rutschte dieser, aufgrund der Leistungen seiner Besatzung nun auf Platz 11 hoch. Ebenso schob sich der Scheibenapparat auf Platz 6 vor. Im Gegensatz dazu schoben sich die vier Plattenkonglomeratapparate mit ihren über zwanzig Mitstreitern Besatzung nun auf die hinteren Ränge ab Platz 10. Der Hornapparat mit seinen acht Mitstreitern als Besatzung gewann nach dieser Neuberechnung verdient.
          Gruß, Jomikel
           
          #25
            jomikel

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            Das Rennen im Limbus 01.05.2012 08:41:14 (permalink)
            0
            Abschluss und Auflösung

            Einige Stunden später brach das Konstrukt auf Windwelt dann auch die Datenübertragung mit CNIOB ab. Die Energiebilanzen wurden somit nicht mehr an die Apparate im Rennweg übermittelt und blieben daraufhin abrupt stehen. Es bildeten sich anschließend zahlreiche kleine Nebelfelder, die erst die Mitstreiter auf den verschiedenen Apparaten zu ihren Welten zurückbrachten und zuletzt ein großes Nebelfeld, das den jeweiligen Apparat aus dem Rennweg im Limbus entfernte. Zuletzt verschwand der Rennweg sowie das Startfeld selbst aus dem Grau des Limbus. Der Sieger stand fest. Das Rennen war aus. Der Äther beruhigte sich wieder.

            Hier nun abschließend die Auflösung über die am Rennen teilgenommen dreizehn Teams und ihrer eingesetzten Apparate.

            - Das Team «Windmills» war Initiator, Ausrichter und Gastgeber. Sie repräsentierten die Windwelt während des Rennens und waren im Rennen mit dem Kegelkörperrundkopfapparat mit seinem Drehflügelantrieb vertreten. Gesteuert von dreizehn Mitstreitern.
            - Das Team «[TeAm_AnandTech]-Seti-Gauntlet» mit seinen vierzehn Mitstreitern auf dem Quaderklappenapparat mit seinem Elektromagnetantrieb repräsentierte die Elektrowelt.
            - Das Team «Czech National Team» war im Rennen mit dem Drehwürfelapparat und seinem Bewegungsantrieb vertreten und dort auf der Quirlwelt heimisch. Seine Besatzung bestand aus fünfundzwanzig Mitstreitern.
            - Das Team «seti.international» vertrat die Dunkelwelt und nahm mit dem Kugelausstülpungsapparat und seinem Sonnenkugelantrieb sowie einer Besatzung von sechs Mitstreitern am Rennen teil.
            - Das Team «[AF] Seti Party 2012 - Alien Force» mit seinen sechsundzwanzig Mitstreitern an Bord des Knotenformapparates mit seinem Elektronenantrieb vertrat zudem die Elektronenwelt.
            - Die Bergwelt schickte das Team «Crunching Family» mit dem Eisenklumpenapparat und seinen Funkenantrieb ins Rennen. Sechs Mitstreiter lieferten die nötige Energiebilanz.
            - Der Farbnebelapparat mit seinem Farbfeldantrieb und seiner acht Mitstreiter großen Besatzung   repräsentierte dicht nur die Virtuellwelt, sondern auch das Team «Planet 3DNow!».
            - Das Team «Wooden Shoes» wurde dargestellt von der Waldwelt, die ihren Holzklotzapparat mit dem Borkenwerferantrieb und zehn Mitstreitern darauf ins Rennen warf.
            - Der Stachelsternapparat mit seinem Raketenantrieb von der Sternwelt repräsentierte das dreiundzwanzig Mitstreiter große Team «Sicituradastra.»
            - Die Weidenwelt mit ihrem Hornapparat und Tonantrieb stellte das acht Mitstreiter große Team «GPUUG».
            - Das Team «UK BOINC Team» mit fünf Mitstreitern schickte von der Inselwelt den Sattelflächenapparat mit Formantrieb ins Rennen.
            - Gleich drei Plattenkonglomeratapparaten mit ihren Berechnungsantrieben schickte die Projektwelt ins Rennen. Die Teams «[SG]Scylla» mit vierundzwanzig, «[SG]Charybdis» mit dreiundzwanzig, «[SG]Argo» mit dreiundzwanzig sowie «[SG]Beer» mit dreiundzwanzig Mitstreitern an Bord.

            - Zuguterletzt das Team «Nordlichter-Contests» mit seinen fünf plus einen Mitstreiter von der Lichtwelt. Namentlich an den Antriebspulten: Wettermann, Yeti, Wofgang_NL, csbyseti, Kenia01 sowie meine Wenigkeit am Steuerpult. Vom gemeinsam bewegten Scheibenapparat mit Lichtantrieb aus sorgte man für eine geschichtliche Verfolgung des Seti-Gauntlet 2012.
            <message edited by jomikel on 01.05.2012 09:45:39>
            Gruß, Jomikel
             
            #26
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